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Unterwegs mit ForwardScan

Mit dem ForwardScan-Sonar auf dem B&G Kartenplotter werden Sie nicht auflaufen. Hier nutzen wir ForwardScan an einem schönen Segeltag…

Auf Grund

Einmal unbeabsichtigt auf Grund zu laufen ist sicher kein Spaß. Diese unglückselige Yacht kam im Dunkeln in den Newtown-Fluss, geriet aus der nicht gekennzeichneten Fahrrinne heraus und steckte plötzlich im Schlamm fest – wo sie die nächsten 6 Stunden verbringen sollte. Begleiten Sie uns auf einer Segeltour, und erfahren Sie, wie das B&G ForwardScan-Sonar Seglern dabei helfen kann, neue Ankerplätze zu erkunden – sicher in dem Wissen, dass sie sehen können, was vor ihnen unter Wasser liegt – selbst bei völliger Dunkelheit.

Unterwegs

Der ForwardScan-Geber wird direkt an den Sonaranschluss auf der Rückseite des Vulcan 7R angeschlossen, und wir sind bereit. Wie üblich ist die Flut gegen uns, daher umgehen wir die flachen Gewässer bei unserer Fahrt den Solent hinunter. Eine geteilte Bildschirmansicht auf dem Plotterbildschirm bietet uns eine kombinierte Ansicht der Karte und des ForwardScan-Displays – das Beste aus beiden Welten. 

Ins Flachwasser

Als wir in die Mündung des Newtown-Flusses einfahren, kommt ForwardScan so richtig zum Tragen. 

Die überraschend tiefe Einfahrt wird deutlich angezeigt, bevor wir auf die erste von vielen Schlammbänken direkt vor uns treffen. ForwardScan zeigt ein klar definiertes Profil des Meeresbodens vor uns an, wobei die rasch ansteigende Bank ins Rote wechselt, da sie in unseren vorab eingestellten Warnbereich kommt. Wir drehen hart nach Backbord, und die Rinne vor uns auf der Anzeige wird tiefer. 

Und wieder hinaus

Nach einem kleinen Mittagessen, zu dem wir uns an eine freie Mooringtonne legen, begeben wir uns zurück ins offene Wasser. Wir entscheiden uns, zu Luv aus der engen Einfahrt heraus zu segeln. Die steilen Ufer lassen schwer erkennen, wie dicht wir unter Land segeln können, aber mit ForwardScan sehen wir ein klares Profil vor dem Bug mit einer leicht ablesbaren Bereichsskala am oberen Bildschirmrand. Voreingestellte Warnzonen (rote und gelbe gestrichelte Linien) geben einen sofortigen Hinweis auf sichere und gefährliche Tiefen.

Innere Ruhe

Sobald wir aus der Enge heraus sind, gleitet das Boot in aller Stille gen Heimat, während die Abenddämmerung einsetzt. Wir nähern uns der Schifffahrtsstraße, wo ein Frachter mithilfe von drei Schleppern langsam das Hauptfahrwasser hinauffährt. Wir suchen Zuflucht in den Untiefen weit außerhalb der Hauptrinne und verwenden ForwardScan, damit wir die Nacht nicht im Schlamm verbringen müssen. Sobald das Schiff vorbei ist, begeben wir uns zurück in tieferes Wasser: Der Rand des Fahrwassers wird deutlich auf dem Display angezeigt.

ForwardScan-Komponenten

Zur Verwendung von ForwardScan benötigen Sie einen kompatiblen Kartenplotter. Bei Zeus3 oder Vulcan wird der ForwardScan-Geber direkt an den Sonaranschluss angeschlossen. Bei einem Zeus², Zeus² Glass Helm und Zeus3 Glass Helm oder bei einer Kabellänge von mehr als 12 Metern benötigen Sie außerdem ein SonarHub-Modul. Für dickere oder stärkere Rümpfe ist auch ein Geber mit langer Hülse erhältlich.

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